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nikolaus Gelpke

Nikolaus Gelpke

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Nikolaus Gelpke
Nikolaus Gelpke , der Meeresbiologie ,Verleger, und Chefredakteur wird am
3 Oktober 1962 geboren :Am gleichen Tag umkreist US Astronaut Walter Schirra sechsmal die Erde
Er wächst in Zürich mit seiner Mutter und ohne Vater auf. Der Rest der Familie lebt zu großen Teilen in Italien.
Mit 6 Jahren macht er nördlich von Neapel in Gaeta Urlaub : Bei diesen Ferien kommt er mit dem Meer in Berührung.
Mit einer großen Welle wird er heruntergedrückt und empfindet keine Angst, keine Panik . Er geniesst es .  Die Fischer die mit ihren kleinen Booten und Diesel Eintaktermotoren  mit der Abendsonne rausfahren , lassen ihn ihm eine romantische Spur der Verehrung zurück . Dieser angstlose freie Umgang mit dem Meer wird ihn sein Leben lang Begleiten.
Nikolaus Gelpke wächst in Zürich auf und hat steten Umgang mit der Dunkelkammer , da seine Mutter eine der besten Portraitfotografin der Schweiz ist . Menschen wollen schöne Fotos , besonders wenn es das eigene Abbild betrifft . Ein Umstand den er in der Jugend , wenn auch nicht bewusst, verinnerlicht hat , bringt ihm später eine Menge Preise ein.
In den nächsten Jahren baut er sich eine eigene „Meeresbibliothek“auf. Weltumsegler,Meeresforscher und Piraten sind seine Begleiter.Jacques Cousteau ist ein Vorbild, dessen Filme sich in seine Seele einbrennen.
Er macht vor dem Abitur sämtliche Tauchscheine die man bekommen kann ,um für das spätere Berufsleben gewappnet zu sein. Er taucht ganzjährig und alleine im Zürcher See. Segelscheine sind auch in seinem Besitz.
Er gleitet aber auch weg. Ein Lehrer der „ Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ gelesen hat macht sich Sorgen und bietet ihm an ,bei ihm und seiner Familie zu leben. „ZÜRI BRÄNNT“ ist ein Begriff, mit dem man die Zeit beschreibt. Ein Angebot das die Familie Gelpke animmt.
Später hat er ein Gespräch, daß sein Leben verändern wird .Gisela Fischer , eine Freundin seiner Mutter und Tochter aus dem Hause des Fischer Verlages fragt ihn nach seinen beruflichen Plänen. „Über das Meer schreiben“ war die Antwort. Ein Beruf ohne Berufsbild . Frau Fischer hat die Lösung . „ Ich kenne eine Frau die genau das macht“ Frau Fischer hat mit Elisabeth Mann-Borgese die Kindheit in Zürich verbracht und stellt den Kontakt her.
Nikolaus Gelpke liest ihre Bücher und  möchte diese Frau unbedingt kennenlernen. Er schreibt sie an , ob sie gelegentlich nach Zürich kommt um ihren Bruder Golo zu besuchen.
„ Wenn Sie mich kennenlernen wollen müssten sie schon nach Halifax kommen.“
Einmal um die halbe Welt reisen um die bedeutendste Frau der Meere kennzulernen .
Eine Aussicht die einen Träumen lässt . Der Haushaltsetat der Familie Gelpke sagt etwas anderes.
Einmal um die halbe Welt reisen nur um eine Frau kennenzulernen ist nicht drin.  
Wenn sie meinen Haushalt machen und sich um meine Hunde kümmern können sie hier kostenlos wohnen und werden gut bekocht .So wird man Dogsitter.
Am ersten Abend wird die anfängliche Scheu beseitigt indem er ihr sagt , daß er eine bessere Verbindung zu den Büchern von ihrem Bruder Klaus hat, als zu den Büchern von  Übervater Thomas Mann und die Verfilmung von „Tod in Venedig“ besser ist als das Buch. Ab dem Zeitpunkt ist das Eis gebrochen.
Er liegt Abends mit den sechs Settern vor dem Schreibtisch von Thomas Mann,schaut aufs Meer und die ausgebildete Pianistin, die nie ein öffentliches Konzert gab aber ohne akademischen Werdegang eine Professur für Seerecht an der Uni in Halifax hatte , spielt Schubert.  
Dogsitter – Bibliothekar – Assistent
Eine Freundschaft die bis zu ihrem Tod anhalten sollte, entwickelt sich.
Er studiert Oceanmanagement, eine juristische und wirtschaftliche Anbindung ans Meer .Er  putzt täglich 4 Stunden Austernkäfige  für einen Uniprojekt . Damit finanziert er die Studiengebühren.
Er wird Bibliothekar  und sortiert ihre 10000 Bücher übers Meer und ihre Familie. Dann ist er Adoptiert und wird ihr Assistent.
Frau Mann Borgese legt ihm nahe an der Universität in Kiel Meeresbiologie zu studieren und besorgt ihm eine Tätigkeit bei jaques Picard , dem Berühmten Meeresforscher der mit der „Trieste“ fast 11000 Meter tief  im Marianengraben war. Ab 1984  folgen Jahre des Studiums. 2 Jahre Taucher und Mitarbeiter bei Greenpeace Es werden 15 Tonnen Holz bestellt um ein eigenes Boot zu bauen.
Dann liest er den Spiegel und findet die Aufteilung frech. Innen Aussen Politik Wirtschaft Sport ; ich teil mir die Welt wie sie mir gefällt . Er hat die Idee einer eigenen Zeitschrift über die Meere.
Er teilt es seiner ältesten Freundin (Zora del Buono,damals Architektin in Berlin) mit und die antworte ihm gleich  per Fax mit 50 Ideen. Zwei Jahre trifft er sich mit drei Frauen am Wochenende  und plant  die  eigene Zeitschrift
Zwei Juristen die schon für Gruner & Jahr gearbeitet haben weisen den rechtlichen Weg und die Sache bekommt Formen .
Beim Notar entscheidet er sich für den Namen „Dreiviertel“ Verlag. Ein kleiner Joke den nicht alle verstehen.
Am 8 April 1997 ist es soweit. „Mare“ ist auf dem Weg.
Lange Reportagen . Feinste und mächtige  Fotopassagen zeichnen „Mare“ aus. Ein Traum von Journalismus den viele Verehren und Ausüben wollen, aber nicht dürfen und können in unserer schnellebigen Zeit.
Die Kulturzeitschrift trotzt allem und wird ein voller Erfolg . Überschüttet mit Preisen und dem Selbstbewusstsein des Erfolges will Nikolaus Gelpke noch mehr Geschichten erzählen lassen.
Mare TV folgt und ein Jahr später Mare Buchverlag. Alles Erfolgsgeschichten.

Neben seinem Mareleben ist er auch ganzheitlich für die Meere unterwegs. Der gewaltige und erschütternde „World Ocean Review“ erscheint und er ist   Präsident der „Ocean Science and Research Foundation“ und noch  Vize des „International Ocean Institute“

Ein Mensch der Meere, keine Frage

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. April 2012 um 19:33 Uhr